TrustRank

TrustRank

Der TrustRank, zu Deutsch Vertrauensgrad, bezeichnet einen Algorithmus, welcher bei der Suchmaschinenoptimierung eine entscheidende Rolle spielt.

Dieser Algorithmus bewertet die Qualität des Contents, welcher auf einer Webseite veröffentlicht wird.

Er stuft mithilfe seines Verfahrens die Vertrauenswürdigkeit von Seiten ein, welche von schon geprüften vertrauenswürdigen Seiten verlinkt wurden.

 

Über die Entstehung des TrustRanks

Dieses Verfahren wurde 2004 von den Wissenschaftlern Hector Garcia-Molina und Zoltán Gyöngyi entwickelt und mithilfe des Yahoo Mitarbeiters Jan Pederson veröffentlicht. Der vollständige Name lautet Combating Web Spam with TrustRank.

Der TrustRank verfolgte zunächst das Ziel, die sich immer vermehrt ausbreitenden Spamseiten zu entlarven und Ihr Auftreten zu reduzieren. Damals existierte zur Beurteilung der Qualität lediglich ein Faktor, dieser war der sogenannte PageRank.

Google meldete daraufhin im Jahre 2006 Patent auf seinen eigenen TrustRank an, welcher sich technisch gesehen an die Qualität der Links richtet und die Festlegung ausgewählter vertrauenswürdiger Seiten bestimmt.

Wie eine Seite geranked wird, hängt davon ab, wie viele der eingehenden und ausgehenden Backlinks vertrauenswürdig sind.

 

So funktioniert der TrustRank

Da Google auf die Vertrauenswürdigkeit der im Index gelisteten Webseiten einen großen Wert legt, orientiert der TrustRank sich bei der Integritätsermittlung zunächst an seriösen Seiten.

Diese rund 200 Seiten dienen als Grundlage für die Beurteilung. Denn Google geht davon aus, dass diese Seiten mit großer Wahrscheinlichkeit wertvolle Backlinks erstellt haben und man nicht auf eine Spam-Seite geleitet wird. Diese Seiten genießen den höchsten Trust Status, da Google Ihnen hundertprozentig vertraut.

Wenn diese Seiten nun einen Link beinhalten, der auf eine andere Webseite führt, wird dieser automatisch erfasst und als ebenfalls vertrauenswürdig eingestuft.

Diese Seiten reihen sich also unter den Orientierungsseiten in der Rank-Liste ein. Je weiter unten sich eine Seite auf dieser Liste befindet, desto geringer ist auch ihr TrustRank.

Das heißt, je weiter die Entfernung zu den Quellen des höchsten Trustlevels ist, umso geringer wird die Seite beurteilt.

 

Bedeutung des TrustRanks für die Suchmaschinenoptimierung

Dank der Nutzung dieses Prüfverfahrens ist es Google gelungen, viele Spam Seiten zu aufzudecken und damit nicht zu indexieren. Da auf hochwertigen Inhalt und das Filtern optimaler Ergebnisse zur gesuchten Anfrage der höchste Wert gelegt wird, ist das für die Suchmaschine ein nicht weg zu denkender Erfolg.

Es ist dadurch zudem möglich, Webseiten zu vergleichen. Die oben aufgelisteten Seiten genießen ein höheres Ranking, was dem Nutzer wiederum bessere Resultate bringt.

 

Wie können Sie Ihren TrustRank verbessern?

Da der Google Crawler automatisch ständig alle eingehenden und ausgehenden Links bewertet, sollten Sie darauf achten, dass größtenteils hochwertige Verweise vorzufinden sind. Bei Verlinkung einer Webseite mit hohem TrustRank, steigen Sie automatisch im Ranking auf.

Der TrustRank kann also von Webseite zu Webseite weitergegeben werden. Dies passiert im Gegenzug genauso. Sobald sich ein Spam-Link einschleicht, sollten Sie diesen umgehend entfernen, um den TrustRank Ihrer Seite nicht zu verschlechtern.

Das bringt natürlich etwas Arbeit mit sich. Die Gewährleistung der Vertrauenswürdigkeit erfordert regelmäßiges Überprüfen und Optimieren Ihres Linkbuildings. Achten Sie auf einen ordentlichen Backlinkaufbau und markieren Sie Links mit geringem TrustRank mit einem NoFollow.

Zudem sollten Sie darauf schauen, dass keine ‚Broken Links‘ auf Ihrer Webseite aufgeführt werden. Diese Links verweisen auf URLs, die nicht mehr aufrufbar sind und geben einen Code 404 aus.

Dies sorgt einerseits beim Nutzer für Verärgerung, weil er nicht erfolgreich auf eine andere Seite weitergeleitet wird und andererseits für ein verschlechtertes Ranking bei Google. Um dieses Problem zu vermeiden, können Sie die Links entweder komplett entfernen oder eine 301 Umleitung einrichten.

Vermeiden Sie außerdem das Verwenden von unseriösen Methoden wie Linktausch oder Linkkauf. Google achtet nämlich darauf, ob Seiten mit einer gewissen Themenrelevanz oder komplett willkürlich auf der Homepage verlinkt werden.

Das Verweisen auf themenfremde Seiten kann neben dem Downranking Ihrer Onlinepräsenz auch Folgen wie die Entfernung Ihrer Domain aus dem Index mit sich bringen.

Allerdings sollten Sie nicht nur auf die Qualität der Links, sondern auch auf die Qualität des veröffentlichten Inhalts achten. Schaffen Sie inhaltlich hochwertigen Content und gestalten Sie Ihre Seite anschaulich, um erfolgreiches Onlinemarketing zu betreiben.

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