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Sichtbarkeit

Umso höher die Sichtbarkeit einer Webseite ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Internetauftritt einem User bei einer Google-Suche angezeigt wird.

Die Sichtbarkeit einer Seite ist also eine Art Maß dafür, wie gut diese von potenziellen Kunden gefunden wird.

Es werden Rankings erzeugt, welche den Wert der Sichtbarkeit mit Hilfe von verschiedenen Kriterien berechnen. Dieses Ranking bezeichnet man auch als Sichtbarkeitsindex.

Sichtbarkeitsindex

Der Sichtbarkeitsindex ist ein Indikator für die Sichtbarkeit einer Webseite im Google Ranking.

Man ermittelt Sichtbarkeit auf der Basis von Rankings der Website innerhalb eines bestimmten Datensatzes aus Keywords. Um den Sichtbarkeitsindex zu ermitteln, gibt es verschiedene Grundlagen.

Die Werte können je nach verwendetem Tool voneinander abweichen.

 

 

Ermittlung des Sichtbarkeitsindexes

Die Berechnung des Sichtbarkeitsindexes verläuft in den meisten SEO-Tools unterschiedlich. Es gibt jedoch einige grundlegende Aspekte, welche bei allen Berechnungen gleich sind.

  1. Es wird ein Keyword-Set definiert und daraus werden regelmäßig die Top 100 Ergebnisse abgefragt.
  2. Die Sichtbarkeit, über die ein Keyword erzielt werden kann, nennt man Suchvolumen.
  3. Diese Keyword-Sichtbarkeit wird auf die Positionen verteilt. Das Ganze geschieht ungleichmäßig, das heißt, bessere Positionen für ein Keyword erhalten mehr Sichtbarkeitspunkte.
  4. Der Sichtbarkeitsindex wird dann aus den einzelnen Sichtbarkeiten einer Domain pro Keyword addiert.

 

 

Wie erhöht man die Sichtbarkeit einer Webseite?

Im folgenden Stellen wir Ihnen einige Mittel vor, mit welchen Sie die Sichtbarkeit Ihres Internetauftritts verbessern können.

Suchmaschinenoptimierung

Um die Sichtbarkeit einer Domain zu erhöhen, benötigt man eine auf die Internetseite passende SEO-Strategie.

Dabei sollte man relevante Inhalte erstellen und diese suchmaschinenoptimiert gestalten. Außerdem sollte man diese Inhalte dann im Web bekannt machen, damit die Webseite auch gefunden werden kann und man Kunden für sich gewinnt.

Content Marketing

Bei Content Marketing geht es nicht darum Werbebotschaften zu erstellen. Das Ziel hierbei ist es nützlichen Content zu veröffentlichen, welcher von vielen Menschen Online gesucht wird.

Wenn Unternehmen nützlichen Content entlang der Buyer‘s Journey zur Verfügung stellen, werden diese öfter und schneller gefunden. Des Weiteren bauen Firmen so Kundenvertrauen auf und können dann möglicherweise neue Vertragspartner für sich gewinnen.

SEA (Search Engine Advertising)

Im Gegensatz zu Content Marketing, was die organischen Suchanzeigen optimiert, ist SEA eine kostenpflichtige Möglichkeit über Google Ads Werbung zu verbreiten.

Auf Suchergebnisseiten findet man abhängig von der Nachfrage, zwischen ein bis vier Anzeigen oberhalb der organischen Suchergebnisse. Bei dieser Art von Werbung zahlt der Webseitenbetreiber für jeden Klick auf diese Anzeige einen gewissen Betrag an Google.

Word-Of-Mouth

Unter Word-Of-Mouth-Marketing versteht man die persönliche Kommunikation zwischen Konsumenten und Kunden.

Im Vergleich zu klassischer Werbung wirkt eine direkte Weiterempfehlung aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis deutlich vertrauenswürdiger und kann somit die Kaufentscheidung stark beeinflussen.

Eine positive Mundpropaganda erzielt man jedoch nur, wenn ein hochwertiges Produkt den Kunden erreicht und dieser damit vollends zufrieden ist. Das heißt also, dass die Dienstleistung bzw. das Produkt zu der erzählten Geschichte passen muss.

Social Media Werbung/ Marketing

Anzeigen auf Sozialen Medien eignen sich bestens dafür seine Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten.

Man erreicht genau festgelegte Zielgruppen und kann mit den passenden Strategien neue Kunden gewinnen. Es ist unter Umständen jedoch sehr schwierig, die richtigen Kunden über Social Media zu finden, wenn man sich ausschließlich im B2B-Bereich befindet.

Ein weiteres Problem ist, dass Facebook und Instagram für viele Nutzer als Freizeit angesehen wird und Nischenwerbung aufgrund dessen einen hohen Streuverlust mit sich bringen kann. Vertreibt man jedoch ein Produkt für Endverbraucher, welches eine große Gruppe an Interessenten miteinschließt, können Werbeanzeigen dieser Art sehr erfolgreich sein.

Daher liegt es immer am Unternehmen selbst zu entscheiden, ob sich Werbung in dieser Branche lohnt und ob man die anfallenden Kosten und den Zeitaufwand dafür wirklich investieren möchte.

Backlinks

Um mehr Besucher auf der eigenen Webseite zu bekommen, kann man sogenannte Backlinks erstellen. Wird eine Webseite von anderen verlinkt, gewinnt diese an Domain Authority und die Zahl der Besucher auf dieser Seite steigt.

Mehr zum Thema Backlinks finden Sie in unserem Kompendiumeintrag Linkaufbau.

 

 

Für wen ist eine hohe Sichtbarkeit wichtig?

Die Aussagekraft der Sichtbarkeits-Kennzahlen liegt nicht nur an der reinen Höhe, sondern auch an ihrer Interpretierbarkeit und in Relation zur Konkurrenz.

Für die meisten Webseiten ist eine gute Sichtbarkeit Pflicht, egal ob man Dienstleistungen, Produkte, Style-Tipps oder Informationen anbietet. Das gilt vor allem aber für große Unternehmen und Webseiten.

Kleinere Seiten, welche beispielsweise Blogs anbieten, oder Webseiten von kleinen Familienbetrieben, haben eher weniger von einer hohen Sichtbarkeit. Ein Grund dafür ist, dass solche Unternehmen häufig in Nischenbereichen tätig sind und daher nur lokales Interesse wecken.

Viel Interessanter sind daher die Werte im Vergleich mit der ebenfalls kleinen, lokalen Konkurrenz. Denn es ist durchaus vorteilhaft sichtbarer zu sein als die direkten Wettbewerber, ganz gleich wie niedrig die Kennzahlen auch sein mögen.

 

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