Bessere Passwörter gestalten anlässlich zum Safer Internet Day

Bessere Passwörter gestalten anlässlich zum Safer Internet Day

Die Vorzüge des Internets nutzen, aber sicher!

Heute, am 11. Februar 2021, wird weltweit der Safer Internet Day gefeiert.

Wie der Name schon sagt, geht es an diesem Donnerstag darum, zu mehr Sicherheit im Umgang mit dem World Wide Web aufzurufen.

Die Fokuszielgruppen sind dabei Lehrer, Eltern und Kinder.

Safer Internet Day

Das Internet als ständiger Begleiter

Für viele Menschen ist das Internet ein fester Bestandteil Ihres Lebens: Nachrichten schreiben, Produkte bestellen oder einfach das Wetter von morgen checken – und das alles ganz bequem vom Smartphone oder Computer aus.

Und seit dem COVID-19 zur Pandemie erklärt worden ist, treffen wir sogar unsere Freunde über Videochat!

Meistens machen wir uns nicht so viele Gedanken darüber, welche Spuren unsere Aktivitäten im Netz hinterlassen. Cookie-Consent-Popups werden bedenkenlos mit dem grünen ‚Akzeptieren‘ Knopf weggedrückt, damit man endlich den interessanten Beitrag lesen kann.

Ebenso werden nicht benötigte, zusätzliche Softwares beim Downloaden von Programmen mitinstalliert, weil man ein Häkchen vergessen hat abzuwählen. Zum Glück bleiben solche Unachtsamkeiten meist ohne größere Folgen.

Doch wie kann man sich und seine persönlichen Daten und Nutzerkonten im Internet sinnvoll schützen?

Maßnahmen für bessere Passwörter

Es gibt viele Mittel und Wege mit denen Sie Ihr Surfverhalten sicherer gestalten können. In diesem Blogeintrag gehen wir explizit darauf ein, wie Sie Ihre Zugangsdaten besser vor dem Zugriff durch Dritte absichern können.

Doch zunächst führen wir Ihnen die alltägliche Passwort-Problematik noch einmal vor Augen.

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Gründe für schwache Passwörter

Beim Thema sicheres Passwort fällt uns als Internetagentur folgender Satz ein: Oft angesprochen und viel zu selten umgesetzt.

Das A und O zum Schutz Ihrer Online-Persönlichkeit ist die Wahl eines nicht leicht zu knackenden Kennworts.  

Es ist nicht verwunderlich, dass täglich viele Hacks erfolgreich sind, wenn die gängigsten Passwörter laut einer Mozilla-Studie so aussehen: password, 123456789 oder qwertzuiop.

Ein Grund dafür ist sicher, dass die Anzahl an verwendeten Passwörtern pro Nutzer regelmäßig ansteigt. Insbesondere dann, wenn der Internetbenutzer nicht nur privat, sondern auch geschäftlich mit dem World Wide Web zu tun hat.

Sie haben bestimmt schon gehört, dass man ein Passwort nicht für mehrere Konten verwenden soll. Aber auf diesem Weg kommt schnell eine große Anzahl an Kennwörtern zusammen, die man selbst ohne weitere Hilfsmittel kaum managen kann.

Deshalb greift man schnell zu einfachen Passwörtern und Merkzetteln um im Workflow zu bleiben. Riskieren Sie nicht, dass durch solche Leichtsinnigkeiten Ihre personenbezogenen Daten gestohlen und für fremde Zwecke missbraucht werden!

Wir geben Ihnen mit unserer Anleitung einen Guide an die Hand, wie Sie gute Passwörter erstellen und nennen Ihnen eine Möglichkeit wie Sie diese auch leichter managen können.

How-to: Sichere Passwörter erstellen und verwenden

Was können Sie nun also tun um Ihr Passwort sicherer zu machen? Diese Tipps und Tricks helfen Ihnen weiter.

Länge:
Verwenden Sie ein mindestens 10 Zeichen langes Passwort.
Je länger die Zeichenreihe ist, desto schwerer wird es Ihre Zugangsdaten zu knacken.

 

Zeichenmix:
Bauen Sie in Ihr Passwort große und kleine Buchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen ein.
Dadurch erhöhen Sie Anzahl an möglichen Kombinationen um ein Mehrfaches.

Nutzen Sie außerdem Sonderzeichen innerhalb des Passworts  und nicht am Anfang bzw. Ende des Zeichensatzes.

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Wenn man an dieser Stelle von 72 verschiedenen Zeichen ausgeht und ein Passwort mit einer Länge von 4 Stellen wählen würde, erhält man knapp 27 Millionen (72^4) unterschiedliche Passwortkombinationen!

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Keine Muster und Bezüge:
Vermeiden Sie es Geburtstage oder Namen zu verwenden, zu denen Sie einen persönlichen Bezug haben.

Ferner sollten nebeneinanderliegende Buchstaben oder Zahlen, wie beispielsweise 1234 oder uiop, nicht im sicheren Passwort eingesetzt werden.

Nutzen Sie lieber ein willkürlich zusammengewürfeltes Kennwort und merken Sie sich dieses über Eselsbrücken.

 

Einzigartigkeit:
Verwenden Sie jedes Passwort nur einmal.

Legen Sie für Ihre verschiedenen Nutzerkonten unterschiedliche Zugangsdaten an, um zu verhindern, dass dem Hacker mit einem erfolgreichen Angriff alle Tore offenstehen.

Top-Secret:
Schreiben Sie Passwörter möglichst nicht auf
oder hinterlegen Sie sie nur an einem gesicherten Ort. Ebenso sollten Sie Ihre Zugangsdaten nicht an andere Dritte weitergeben.

 

Aktualisierungen:
Nach einem gewissen Zeitraum ist es sinnvoll, das verwendete Passwort zu ändern. Ohne Datenpannen ist es ausreichend ein sicheres Passwort jedes Jahr zu aktualisieren.

Bei möglichen Datenlecks und Einmal-Passwörtern im Mailaccount ist es ratsam, die Daten direkt durch ein neues Kennwort zu schützen um Datendiebstählen vorzubeugen.

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Praxistipp: Passwortmanager verwenden

In solchen Passwort-Datenbanken können Sie mehrere Zugangsdaten hinterlegen und mit Hilfe des Masterpassworts darauf zugreifen. Dadurch behalten Sie den Überblick und Ihre Daten sind sicher wie in einem Tresor.

Ein weiterer Pluspunkt des Passwortmanagers ist, dass er zufällige Passwörter generieren kann, die Sie wiederum bequem für neue Nutzerkonten verwenden können.

Übrigens: Am ersten Februar war der ‚Ändere dein Passwort Tag‘.
Vielleicht nehmen Sie dieses Datum und unseren Beitrag zum Anlass, Ihr Passwort zu aktualisieren.

Domains und Passwörter auf Angriffe überprüfen

Immer wieder informieren die Medien darüber, dass es ein Datenleck in großen Plattformen gegeben hat und welche Kunden sowie Daten möglicherweise davon betroffen sein könnten. Dies sollte man zum Anlass nehmen, seine E-Mailadresse(n) auf Hackangriffe zu überprüfen.

Mittlerweile gibt es dafür mehrere Plattformen, die sehr einfach zu bedienen sind.

Die Website https://haveibeenpwned.com/ informiert Sie direkt nach Eingabe Ihrer Mailadresse darüber ob, und wo Ihre Daten geleakt worden sind. Dieser Vorgang ist kostenlos und beliebig oft pro Mail-Adresse durchführbar.

Sollten Sie sich dafür interessieren, welche Seiten derzeit angegriffen worden sind oder welche Attacke die derzeit größte ist, finden Sie diese Informationen auf der gleichen Seite.

Möchten Sie auf einen deutschen Anbieter setzen, können Sie den Leakchecker der Universität Bonn verwenden.

Einmal pro Woche können Sie damit Ihre E-Mailadresse und die damit verbundenen Konten auf Datendiebstahl überprüfen. Dazu geben Sie einfach Ihre Mailadresse an und erhalten im Anschluss daran das Testergebnis auf Ihrem Mailaccount.

Fazit

Einen Großteil der Internetsicherheit haben Sie selbst in der Hand:

überlegen Sie sich gut, auf welchen Seiten Sie sich registrieren, welche Zugangsdaten Sie dort verwenden und ob Sie wirklich Zahlungsdaten dort hinterlegen wollen. Prüfen Sie ferner öfter mal die Sicherheit Ihrer Mail- und weiterer Nutzerkonten und ändern Sie regelmäßig Ihr Passwort.

Bleiben Sie mit diesen Maßnahmen auf der ‚sichereren‘ Seite!

Wir als Internetagentur beschäftigen uns viel mit dem Thema Internetsicherheit und haben auch auf unserer eigenen Firmenseite Artikel dazu veröffentlicht. Beispielsweise beraten wir unsere Kunden in den Bereichen Magento, Shopware und WordPress darin, wie Sie die Daten Ihrer Kunden und Webshops effizient schützen können.

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